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Pressespiegel:

C'est la Vie - Endspurt für die Gartensaison
(Tipps für die kalte Jahreszeit)
(Ausgabe: Dezember/Januar 2011/12)

Artikel aus der C'est la Vie - Ausgabe Dez./Jan. 2011/12

Mit riesigen Schritten kommt der Winter auf uns zu und auch leichter bis mäßiger Bodenfrost ist kein Einzelfall mehr. Höchste Zeit, um den Garten und alles, was noch so dazugehört, entsprechend zu schützen, damit es im Frühjahr keine böse Überraschung gibt.

Garten- und Landschaftsbauer Thomas Krumm aus Schwalmtal weiß, worauf es ankommt und hat auch für unsere Leser ein paar Tipps parat: "Wir erleben es in der Praxis immer wieder, dass viele Hausbesitzer vergessen, wasserführende Leitungen und Hausanschlüsse rechtzeitig zu entleeren. Hier sollte das Wasser möglichst vollständig abgelassen werden. Denken Sie auch an die automatische Beregnungsanlage, denn auch die im Boden verlegten Leitungen können Schaden nehmen. In diesem Fall sollte mit Druckluft die Anlage ausgeblasen werden." Auch bei Blumenkübeln empfiehlt es sich, anstauendes Wasser abzulassen, damit es nicht zu Frostbrüchen kommt. Wer sich Sorgen um seinen Fischteich macht, da gibt es auch eine Lösung. Der sogenannte Eisfreihalter verhindert, dass der Teich zufriert und die Fische können "im Freien" überwintern.

Aber nicht nur "zu Wasser", sondern auch "zu Land" gibt es einige Vorkehrungen, die jetzt getroffen werden müssen. "Empfindliche Stauden bitte vor dem Winter nicht radikal zurückschneiden. Lassen Sie einen Teil der Blätter stehen, diese schützen die Wurzel vor Kahlfrost", setzt Gartenexperte Thomas Krumm fort. Rosen und Ziergehölze müssen allerdings gut verpackt werden. Besonders lustig und gleichzeitig praktisch ist der Vliesschutz von der Firma Videx, den Sie im Gartencenter Lenders an der Gereonstraße in Mönchengladbach kaufen können. In Form von Rentier- und Zwergmotiven und vielen anderen, werden Ihre Pflanzen so nicht nur geschützt, sondern auch zeitgleich verschönert.

Vergessen Sie jetzt auch nicht die immergrünen Gehölze wie Rhododendron, Eiben, Buxus oder Bambus. Vor Beginn der richtigen Frostperiode sollten sie nochmals ausreichend gewässert werden, da diese Pflanzen auch während der Winterzeit weiterhin Wasser durch die Blätter abgeben. "Hier kann es dann bei Frost zum Vertrocknen der Pflanzen kommen, da immergrüne Geholze an den Blättern transpirieren und deren Wurzeln durch den Frost im Boden, kein weiteres Wasser aufnehmen können", erklärt der Fachmann. Bei starkem Schneefall sollten Sie Ihre Buxuskugeln regelmäßig vom auf liegenden Schnee befreien, es kann sonst zu Schneebruch führen. Es gibt auch für diesen Fall spezielle Tücher die auf die Pflanzen auf gelegt werden um diese vor Frost zu schützen.

Damit Sie sich im Frühjahr über eine schöne Blütenpracht freuen können, dürfen Sie auch jetzt noch Blumenzwiebeln in den Garten einpflanzen, auch wenn es Mitte Dezember schon sehr spät ist. Blühen werden Sie in jedem Fall — früher oder später, versprochen.

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Grün - 1000 Ideen für Haus und Garten
(Ausgabe: Dezember/Januar 2012)

Artikel aus Grün - 1000 Ideen für haus und Garten - Ausgabe 01.2012

Winterschutz ist wichtig, und das nicht für Pflanzen im Topf, da dort der Frost den Wurzelballen rasch durchdringt und das Aufnehmen von Wasser unmöglich macht. Auch viele Gartenpflanzen sind dankbar über eine wärmende Haube aus Vlies oder Stroh.

Empfindliche Stauden sollte man über Winter mit einem Vlies oder einer Matte abdecken, die Kälte, aber auch zu viel Feuchtigkeit von ihnen fernhält, welche ihnen oft mehr zu schaffen macht. Praktisch sind Kokusmatten mit vorhandenen Schlitzen
Immergrüne Pflanzen haben im Winter das Problem, dass sie weiterhin Wasser verdunsten, bei Frost aber der Nachschub aus dem Boden fehlt. Vorbeugend schattiert man bei Sonne die Blätter mit Vlies und legt einenVerdunstungsschutz auf den Boden, wie "CocosPro".
Kübelpflanzen, auch eigentlich winterharte, sind schnell durchgefroren, genauer gesagt, ihre Wurzelballen. Um das zu verhindern, hüllt man den Topf in Luftpolsterfolie, Stromatten (dekorativer) oder stellen ihn in einen größeren Korb und füllen den Zwischenraum mit Laub.
Ein schlichtes Vlies tut es zwar auch, aber viel schöner sind bunt gefärbte oder mit Motiven (im Bild "Ziege" und "Schaf") versehene Hauben, die man immergrüne Stauden und Gehölzen bei starker Wintersonne überstülpt.

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Garten & Freizeitmarkt -
Pflanzen-Winterschutz ist dekorativ und effektiv
(Ausgabe: 11/2011)

Artikel aus der Garten ∓ Freizeitmarkt 11/2011

Winter 2010, eisige Kälte hat Deutschland über Wochen im Griff. Die Presse schreibt. "Golfstrom abgerissen — Jahrtausend-Winter?". Für viele Gartenfreunde bleibt die Erinnerung an den traurigen Anblick von verfrorenen Kübelpflanzen und empfindlichen Beet-Pflanzen, sowie die vielen Rosenstämmchen mit Frostschäden, die häufig schutzlos der langen Kälteperiode ausgesetzt waren. Die zwei vergangenen Jahre zeigen, dass die Klimaveränderungen auch vor dem Winter nicht halt machen. Mit kalten und schneereichen Perioden muss auch in Zukunft gerechnet werden. Viele Pflanzen brauchen jetzt schützende Hauben oder Jute- und Kokos-Ummantelungen für Stamm und Kübel, um für die Frostperiode gut gewappnet zu sein.

Naturmaterialien

Naturmaterialien und leichte Vliese eignen sich besonders gut als Winterschutz für Pflanzen. Wer die Pflanzen nicht nur schützen möchte, sondern gleichzeitig auch dekorieren möchte, sollte bedruckte Jutegewebe oder Vliese verwenden. Ob mit dezenten floralen Mustern oder als lustige Zwerge bedruckt, die Auswahl an Winterschutzdekorationen im Angebot der Firma VIDEX ist groß. Kombiniert mit farbigen Kordeln und Bändern sehen die geschützt und gut verpackten Pflanzen richtig dekorativ aus und werden zum Blickfang auf Terrasse, Balkon und vor der Haustür. Bevor die ersten Nachtfröste im Spätherbst einsetzen sollte man seine Pflanzen gut für die Kälteperiode vorbereitet haben.

Verdunstungsschutz

Winterschutz für die Krone bedeutet bei immergrünen kleinen Gehölzen vor allem Verdunstungsschutz. Auch bei niedrigen Temperaturen verdunsten die Pflanzen über die Blätter Wasser. Ist der Boden jedoch gefroren, können die Wurzeln nicht ausreichend Wasser nachliefern und die Pflanze vertrocknet. Ein helles Vlies schattiert die Blätter und minimiert die Verdunstung, ohne jedoch zu viel Licht zu nehmen. Wichtig ist aber vor allem das mäßige, aber regelmäßige Gießen an frostfreien Tagen. Der Kronenschutz für Pflanzen, die ihre Blätter abwerfen, wie Stammrosen, verhindert Spannungsrisse in der Rinde, die durch den Wechsel von Sonnenwärme am Tag und Frost in der Nacht auftreten. Dieser Wechsel ist im Frühjahr besonders stark. Die Kronen der blattlosen Geholze können mit Vlies oder Jute geschützt werden, diese Pflanzen brauchen kein Licht. Bei Rosen wird so zudem das frühzeitige Austreiben im Frühjahr unterdrückt. Die Veredelungsstelle von Stammrosen, die in der Krone liegt kann wirkungsvoll mit Jutebändern als Frostschutz umwickelt werden.

Kronenschutz für mediterrane Pflanzen, wie Olivenbäume oder Palmen ist mit extra großen Mega-Hauben im XXXL Format möglich. Durch die Vliese werden Temperaturschwankungen gemindert und austrocknende Winterwinde abgehalten. Ob unifarben oder mit dekorativen Bambus- oder Lilienmuster, gut geschützt sehen die Pflanzenkronen auch im Winter gut aus. Kronenschutz als Dekoration im Garten, auf der Terrasse oder an der Haustür bringt Abwechslung in die sonst triste Außenwelt in grau-braun. Wichtel, Zwerge, Rentiere oder Tiere der "Winterfarm" bringen Spaß für die ganze Familie. Im Vorgarten können der Buchsbaum als Hund "Bello" mit der Rose als Katze "Gismo" Wache stehen. Wer es nicht so bunt mag, greift auf dezente beige/braun Töne oder Vlieshauben mit floralen Mustern oder Sprüchen zurück. Im Haustürbereich kann eine Vlieshaube schon freundlich "Willkommen" heißen oder "Frohe Weihnachten" wünschen.
Winterschutz für die Wurzeln ist vor allem für Kübelpflanzen wichtig, die dem Frost nahezu rundum ausgesetzt sind. Der Kübel sollte daher am besten von allen Seiten isoliert werden. Denn vor allem Temperaturschwankungen um den Gefrierpunkt, die den Wurzelbereich immer wieder gefrieren und auftauen lassen, schädigen die Wurzeln. An der Unterseite ist es zunächst wichtig das Gießloch frei zu halten, um Staunässe zu vermeiden. Am besten steht der Kübel auf kleinen Füßen oder einem beweglichen Pflanzenroller. Mit einer zusätzlichen Isolierung aus Kokos oder Styropor steigt auch der Bodenfrost nicht so leicht von unten hoch.
Auch seitlich sollte der Kübel gut isoliert werden, Als Isolationsmaterial bieten sich Jutefilz-, Kokos- oder Strohmatten, Noppenfolie oder trockenes Herbstlaub an. Die Matten werden mehrlagig um den Topf gewickelt und dekorativ mit einer Kordel oder einem Juteband verschnürt. Noppenfolie lässt sich geschickt hinter einer Winterschutzmatte aus Weide oder Rindenholz verstecken. Große Juteübertöpfe, die zur Festigkeit innen laminiert sind, können direkt mit Herbstlaub oder Folie ausgestopft werden. Diese optisch ansprechenden Juteübertöpfe gibt es mit Mustern oder Sprüchen bedruckt. Zudem ist am oberen Rand ein lockeres Jutegewebe angenäht, das den Topf auch oben abschließt. Der Topfschutz auf der Oberfläche schließlich dient als Isolation und Verdunstungsschutz. Besonders praktisch sind hierfür Kokos-Scheiben zum Auflegen auf das Erdreich. Diese Kokos-Discs sind in Stern oder Blumenform nicht nur Winterschutz, sondern auch ein tolles Dekorationselement. Im Beet sind es empfindliche Stauden und Gräser, die abgedeckt dem Frost besser trotzen können.
Zu kleinen Hütchen gedreht bilden die Kokon-Scheiben einen idealen Schutz. Auch kann Basteldrahtgewebe locker um die Pflanzen gezogen und mit trockenem Herbstlaub ausgestopft werden. Gräser sind vor allem in der Mitte gegen Staunässe empfindlich. Mit einer hübschen Kordel lassen sich die Halme zu dekorativen Garben schnüren. So wird das Eindringen von Nässe und Kälte vermindert. Erst im Frühjahr werden die Halme abgeschnitten. Mit Raureif überzogen sind diese Gräser ein toller Blickfang im Winterbeet.

Stamm isolieren

Durch den Temperaturwechsel von Wintersonne tagsüber und Frost in der Nacht können an den Stämmen junger Bäume, Hochstämmchen und bei Stammrosen Spannungsrisse entstehen. Eine Umkleidung der Stämme aus Heide-, Schilf- und Weidenmatten oder ein Umhüllen mit Vlies- oder Jutegewebe schattiert und isoliert den Stamm und verhindert zu starke Erwärmung bei Sonne. In ländlichen Regionen ist dies auch ein wirksamer Schutz gegen Wildverbiss.
Die Winterschutzmaterialien haben nicht nur Schutzfunktion, sondern können auch richtig gut aussehen. Mit dekorativ bedruckten Vliesen und Jutestoffen sorgen sie im Herbst und Winter auf der Terrasse, dem Balkon oder im Eingangsbereich für ein einladend, schönes Ambiente. Die Isolationsmaterialen für den Winterschutz haben nicht nur Frostwächterfunktion, sie lassen sich toll in winterliche Szene setzen. Bunte Kordeln, verschieden breite farbige Jutebänder und Jutezöpfe halten zum einen Vliese und Jutegewebe am rechten Platz. Mit dekorativen Schleifen verzieren Sie die Töpfe und Kronen.
Oder man wählt eine Vlieshaube, bedruckt mit dem Lieblings-Motiv. Ein Spaß für die ganze Familie sind die Motiv-Hauben, bedruckt mit lustigen Haus- und Hoftieren, oder Zwergen und Wichteln. Vorweihnachtlich wird es mit den Motiven Rentier und Santa-Claus. Mit dem Winterschutz für Pflanzen dekoriert man draußen vor der Tür und im Garten und habt so auch im Winter Freude an seinen Pflanzen.

 

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Mein schöner Garten (Ausgabe: 10.2011)

Artikel aus Mein-schöner-Garten - Ausgabe 10.2011

Die Nächte werden kühler und in rauen Regionen muss schon bald mit de ersten Nachtfrösten gerechnet werden. Zeit also, den Garten winterfest zu machen. Das Augenmerk liegt auf den frostempfindlichen Pflanzen, vor allem also Kübel- und Topfpflanzen.
Dabei gilt: Auch Pflanzen, die im Garten keinen oder kaum Winterschutz brauchen (wie zum Beispiel Rosen), sind in Gefäßen einem höheren Risiko für Frostschäden ausgesetzt. Das liegt daran, dass Töpfe schneller und häufiger durchfrieren als der Gartenboden.

Doch wie sieht der optimale Winterschutz aus?
Räumen Sie die Pflanzen an einen geschützen, besser schattigen als sonnigen Platz an der Hauswand. Hier werden sie etwas vom Wind abgeschirmt und sie profitieren gleichzeitig von der Wärmeabstrahlung des Hauses. Legen Sie eine Styroporplatte unter, diese hält die Bodenkälte ab. Sie können die Töpfe in Luftpolsterfolie einpacken, für die Pflanzen verwenden Sie aber besser luftdurchlässige Jutesäcke oder Vlies. Eine einfache Alternative ist eine Schicht Laub oder Stroh, die mit etwas Reisig überdeckt wird. Im Beet brauchen nur wenige Pflanzen wie etwa frisch gepflanzte Herbst-Anemonen oder Prachtkerzen (Gaura) Winterschutz. Auch hier leistet eine dicke Schicht Laub oder Schutzmatte gute Dienste.

Auch Sonnenschutz ist wichtig

Der Winterschutz soll nicht nur Kälte und Wind, sondern auch Sonne abhalten. Vor allem Immergrüne wie Azaleen und Kamelien sind gefärdet: An sonnigen Tagen erwachen die Blätter aus der Winterruhe und verdunsten Wasser, das die Wurzeln aus der gefrorenen Erde nicht nachliefern können. Die Pflanzen vertrocknen. Ein schattenspendendes luftdurchlässiges Gewebe schützt davor. Robuste mediterrane Kübelpflanzen wie Olive und Oleander räumt man so spät wie möglich ins Winterquartier. Die erste Kältephase im Oktober mit leichten Frösten überstehen die Pflanzen gut mit einem Schutz aus Vlies oder Jute. Danach herrschen oft noch wochenlang milde Temperaturen, sodass Sie dasw Einräumen bis in den November hinauszögern können.

Ein Frostwächter für kalte Nächte

Nicht alle Gewächshäuser sind ausreichend isoliert, um empfindliche Kübelpflanzen vor Kälte zu schützen. Abhilfe schafft hier ein Frostwächter. Einfache Modelle laufen mit Propangas aus der Flasche. Sie arbeiten wie eine Heizung, werden bei niedrigen Temperaturen angeschaltet und bewahren Mini-Gewächshäuser vor Frost. Elektrische Geräte arbeiten oft mit einem Thermostat, schalten sich also ab einer gewünschten Temperatur automatisch ab.

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Mein Paradies - Das Garten-Center-Magazin für drinnen & draußen
(Ausgabe: 05.2011)

Artikel aus Mein Paradies - Ausgabe 05.2011

Der Topfgarten im Winter

Den Sommerüber haben sich dei Kübelpflanzen draußen wohlgefühlt und sich prächtig entwickelt. Sobald die Temperaturen auf einen kritischen Wert sinken, sollte man sich aber Gedanken über das passende Winterquartier machen.

Immergrüne Pflanzen wie Koniferen, Buchs, Bambus oder Kirschlorbeer kann man relativ gut draußen überwintern. Umwickeln Sie den Topf mit Noppenfolie und stellen ihn auf eine Styroporplatte oder - etwas stilvoller - auf Terrakottafüßchen. Auf diese Weise kann das Wasser ablaufen und die Wurzeln sind vor Bodenfrost geschützt.
Vergessen Sie nicht, die Pflanzen auch in der kalten Jahreszeit zu gießen: Der Wurzelballen darf nie ganz ausdörren. Vor allem die Triebe immergrüner junger Pflanzen sollten Sie mit Schilfmatten, Sackleinen oder Jute vor zu viel Wintersonne schützen, denn sonst verdunsten sie viel Wasser, das bei gefrorenem Untergrund nicht nachgeliefert werden kann. Sie können die Gewächse auch den Winter über mit dem Topf an einer freien Stelle ins Beet eingraben. Dort sind die Wurzeln ebenfalls ausreichend vor dem Durchfrieren geschützt.

Schön und robust

Viele Kübelpflanzen stammen aus südländischen Regionen und sind ganzjährig an höhere Temperaturen gewöhnt. Im mitteleuropäischen Winter würden sie schnell erfrieren. Ideal ist für sie ein Winterquartier mit Temperaturen zwischen 5 und 10 °C, das hell, gut durchlüftet und vor direkter Sonne geschützt ist. Lassen Sie die Kübelpflanzen so lange wie möglich im Freien. Die sinkenden Temperaturen machen sie widerstandsfähig und robust, teilweise wird auch der Blütenansatz im nächsten Jahr gefördert. Vor den ersten ersten Fösten sollten Sie Banane, Bougainvillee, Engelstrompete, Enzianstrauch, Geranie, Kassie, Korallenstrauch, Mandeville, Prinzessinnenstrauch, Roseneibisch und Wandelröschen in Sicherheit bringen. Bis ca. -5 °C können Bleiwurz, Citrus, Fuchsie, Granatapfel, Lorbeer, Oleander, Olive, Schmucklilie, Schönmalve draußen bleiben. Bis unter -10 °C halten es Zypresse, Feilge, Mispel, Nandine, Mittelmeer-Schneeball, Zistrose im Freien aus. Wer drinnen keinen geeigneten Platz zum Überwintern hat, sollte robuste ,,Südländer" wählen, die mit ausreichendem Winterschutz im Garten auch ausgepflanzt werden können, z.B. Blaue Zwergpalme, Chinesische Hanfpalme, Japanische Faserbanane oder Bitterorange. Diese Exoten ertragen sogar Temperaturen zwischen -15 und -25 °C.

Überwintern im Haus

Laubabwerfende Pflanzen wie Geranien, Fuchsien, Wandelröschen, Engelstrompete und Schönmalve geben sich auch mit einem etwas dunkleren Platz zufrieden. Vor dem Einräumen kann matt sie kräftig zurückschmeiden. Das reduziert den Platzbedarf im Winterquartier, gleichzeitig werden so Schädlinge dezimiert, die sich gern im welkenden Laub verstecken. Bringen Sie die Pflanzen nicht mit nassem Topfballen nach drinnen, es besteht die Gefahr der Wurzelfäulnis. Immergrüne Kübelpflanzen wie Blauer Hibiskus, Bleiwurz, Citrus-Gewächse, Gewürzrinde, Lorbeer und Orangenblume brauchen im Winter einen hellen Standort. Sie werden nicht zurück geschnitten.

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Do-it (Ausgabe: 04.2010)

Zeitschrift: Do-It 04.2010

Der Herbst ist da, und nun heißt es Aufräumen und den Garten für den Winter vorbereiten. Nicht nur übliche Arbeiten wie Laub zusammen harken und Hölzer klein häckseln stehen an, auch Geräte sollten Sie jetzt gründlich reinigen und pflegen, Gartenmöbel säubern und einlagern und frostempfindliche Pflanzen eine Winterquartier suchen.

Lustige Garten-Gesellen
Für etwas Abwechslung im kahlen Wintergarten sorgen die Vlieshauben von Videx. Diese sind in Form von lustigen Tiermotiven erhältlich und schützen Ihre Pflanzen während des Winters. Neben Vlies eignen sich auch Matten aus Kokos, Weide, Stroh und Schilf, mit denen Sie zum Beispiel Ziergehölze, Rosen und Pflanzenstauden schützend umhüllen können.

Jute-Säcke Dekorativer Frostschutz
Jute-Säcke mit Schriftzug und farbiger Schleife sind keinesfalls nur ein optischer Blickfang, sondern bieten frostempfindlichen Gewächsen auf der Terrasse oder im Garten Schutz vor Minustemperaturen. Packen Sie die Kübel oder die komplette Pflanze in die Säcke ein, und gießen Sie nur an frostfreien Tagen.

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selber machen (Sonderausgabe)

Zeitschrift: Do-It 04.2010

Winterquartier auf der Terasse
Kälte schadet vielen Stauden und Gehölzen, die im Kübel wachsen, überhaupt nicht. Im Gegenteil: Sie kommen im Freien am besten durch den Winter. Selbst manche der wärmeliebenden Kübelpflanzen vertragen niedrige Temperaturen besser als warme Räume und sollten so lange wie möglich draußen bleiben. Stauden und Gehölze mögen absolut winterhart sein, wenn sie im Kübel wachsen, müssen sie warm eingepackt werden, besonders der Wurzelballen ist empfindlich und sollte gegen Frost geschützt werden. Davon profitieren auch die Terrakotta-Töpfe, die nicht wirklich frostfest sind. Womit Pflanze und Kübel auch eingehüllt werden, die Verpackung muss luftdurchlässig sein, damit es nicht zu Fäulnis kommt. Wie auch im Sommer muss der Kübel so stehen, dass Wasser leicht ablaufen kann. Eine Unterlage aus Laub, Stroh, Holzwolle oder Styroporflocken schützt gegen Kälte von unten. Töpfe und Kübel werden mit haltbarem Isoliermaterial wie zum Beispiel Noppenfolie umwickelt; die oberirdischen Teile der Pflanze schützt man mit Vlies oder Schilfmatten gegen Wind und Sonne. So verdunsten sie weniger Wasser.

Gartenpflanzen gut verpackt
Strenger Frost ist für die allermeisten Stauden und Gehölze im Garten kein Problem, auch wenn er wochenlang andauert. Solange der Boden durch eine Schneedecke geschützt ist, passiert gar nichts. Schäden verursacht jedoch der sogenannte Kahl- oder Barfrost, bei dem kein Schnee liegt und der oft mir strahlend sonnigem Winterwetter einhergeht. Sonne und Wind entziehen. Sonne und Wind entziehen den Pflanzen und dem Boden Feuchtigkeit, und sie trocken aus. Im Spätwinter kann auch die schon wärmere Sonne Probleme bereiten, denn die Pflanzen werden dadurch zum frühen Austrieb angeregt. In den immer noch sehr kalten Nächten erfrieren die zarten Triebspitzen und der Frost dringt tief in die vom Austrieb leicht geschwächte Pflanzen ein. Die meisten Gartenpflanzen brauchen im Winter also keine Wärmepackung, sondern eher Schutz gegen Sonne und Wind, der im Januar/Februar angebracht wird.

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garten-spass (Ausgabe: November 2010)

Zeitschrift: garten-spass Ausgabe: Nov. 2010

Alles winterfest verpacken!
Bei anhaltendem Frost ist der Wurzelballen von Topfpflanzen besonders gefährdet. Bevor die Temperatur unter dem Gefrierpunkt sinkt, sollten Ihre Pflanzen auf Terrasse und Balkon daher gut vor Kälte, Wind und Regen geschützt sein, selbst wenn Sie im Gartenbeet frostfest sind. Rücken Sie die Töpfe an einem windgeschützten Standort an der Hauswand dicht zusammen. Das Durchfrieren des Wurzelballens lässt sich durch Unterlegen von isolierenden Styropor- und Holzleisten vermeiden. Umwickeln Sie die Gefäße mit Bambus- oder Schilfrohrmatten, Noppenfolie oder Kokosfasermatte. Auch ein mit trockenem Laub gefüllter Jutesack verhindert, dass die Wurzeln Schaden nehmen. Kreative Verpackungskünstler verleihen dem winterlichen Topfgarten anschließend mit bunten Jutebändern, Schnüren und Accessoires ein fröhliches Erscheinungsbild. Richtig verpackt, überstehen auch Hochstammrosen die kalte Jahreszeit im Topf problemlos. Binden Sie Fichtenzweige um die frostgefährdete Veredlungsstelle unter der Krone mit einem Vlies einhüllen, das ebenfalls vor Kälte und Wind schützt.
Tipp: Isolierende Noppenfolie nur um den Topf wickeln, nie um die ganze Pflanze. Die Luft würde sich darunter zu stark erwärmen und zum verfrühtem Austrieb anregen.

Pflege- und Lagertipps für die Gartenmöbel
Wenn die Temperaturen kühler werden, wird es auch Zeit, sich um die Reinigung und Lagerung der Gartenmöbel zu kümmern. Holzmöbel bedürfen besondere Pflege. Sie werden zunächst gereinigt und später mit Öl oder einer Lasur behandelt, damit Sie widerstandsfähig gegen Nässe bleiben. Modelle aus Kunststoff sind mit warmen Seifenwasser schnell wieder gesäubert. Bleiben die Möbel den Winter über im Freien, bieten spezielle Abdeckfolien den besten Schutz.
Wichtig: Holzmöbel nicht luftdicht verpacken, sonst droht Schimmelbildung.

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garten-zeitung (Ausgabe: Oktober 2010)

Zeitschrift: garten-zeitung Ausgabe: Okt. 2010

Herbstschutz fürs Gemüse
Unter Vlies und Lochfolie ist es dem Gemüse etwa 3 Grad wärmer. So übersteht es die eine oder andere Frostnacht auf dem Beet ohne Schaden, kann noch wachsen und reifen. Die Mühe des Abdeckens lohnt sich also. Federleichtes Vlies ist dabei erste Wahl. Perforierte Folie hat einen Nachteil: Wo die Pflanzen die Folie berühren, können sie durch Frost geschädigt werden. Der Vorteil gegenüber dünnem Vlies: Folie hält hungrige Rehe sicher von Fraß ab, während dünnes Vlies mit den Hufen zerschlagen wird. Eine Alternative wäre das dickere Wintervlies.

Wie viel Frost wird vertragen?
Keinen Frost vertragen Bohnen, Paprika, Tomaten, Kürbis, Auberginen und Rote Beete. Radies und Rettich tolerieren erste leichte Fröste. Blumenkohl, Brokkoli und Knollenfenchel überstehen kurzzeitigen Frost bis etwa -5°C. Bei -5°C bis -7°C wird es für Zichoriensalat, Kohlrabi, Kohlrüben, Möhren, Sellerie, Gartenkresse und Chinakohl kritisch. Herbstporree, Kopfkohl, Grünenkohl, Spinat, Feldsalat und Rosenkohl zeigen sich noch härter im Nehmen. Völlig winterhart sind Schwarzwurzeln, Topinambur, Meerrettich Winterheckezwiebeln.

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GartenIdee (Ausgabe: 06/2010)

Zeitschrift: gartenidee Ausgabe: 06/ 2010

Tipps zum Winterschutz
1. Richtiger Zeitpunkt - Kübelpflanzen aus dem Süden müssen rechtzeitig ins Warme, damit sie nicht erfrieren. Allerdings: Je länger die Pflanzen draußen bleiben, desto gesünder und abgehärteter gehen sie ins lichtarme Winterquartier. Sind weniger als 5°C angesagt, müssen Tropenbewohner wie Bananen, Hammerstrauch, Hibiskus, Chilenischer Jasmin, Palmen, Engelstrompeten, Fuchsien und Geranien ins Warme. Bis 0°C vertragen Agaven, Kamelien, Lorbeer, Oleander, Yucca, Rosmarin, Zitronen, Feigen und Zylinderputzer.
Notfalls abdecken mit Decken oder Vlies.

2. Schädlinge aufspüren - Vor dem Einräumen ist es leicht, mit Insektiziden oder mit Gelbfallen Blattläusen, Schildläuse, Wollläuse, Weiße Fliegen, Rote Spinne und Thripse in Schach zu halten. Monatelangen Schutz bieten Combistäbchen mit Insektiziden und Dünger, die man in die Erde steckt. Über den Saftstrom werden auch schlüpfende Jungtiere erfasst. Schäden können auch Schnecken, Dickmaulrüssler, Asseln und Drahtwürmer anrichten. Über Nacht Kartoffel- oder Gurkenscheiben auslegen. Am Morgen erst Schädlinge entsorgen.

3. Wurzelschutz - Besonders Immergrüne verdunsten ständig Feuchtigkeit, gießen Sie deshalb an frostfreien Tagen, um den Vorrat zu ergänzen. Auch wenn die Zweige und Blätter überwinternder Geholze oder Stauden Frost aushalten, können ihre empfindlichen Wurzeln erfrieren. Mit Jute-, Kokos- oder Weidenumhüllungen wird eine nützliche und zugleich flotte Deko für den ganzen Winter daraus. Auf Balkon und Terrasse können Sie empfindliche Töpfe in Kisten stellen und die Zwischenräume mit isolierendem Stroh, Holzwolle, Styroporchips oder Papier ausfüllen.

4. Schneiden oder nicht? - Von Engelstrompeten (Datura), Tomatenbaum (Cyphomandra), Essfeigen und Korallenstrauch (Erythrina) kürzen Sie die Triebe auf 40 cm. Sie treiben im Frühjahr aus. Lorbeer, immergrüne Myrten und winterblühende Kübelpflanzen wie Hibiskus, Zylinderputzer, Veilchenstrauch, knospige Kamelien, Oleander oder Erdbeerbaum nicht schneiden. Bei Bougamvilleen, Zitrusgewächsen, Fuchsien, Geranien oder Margeritenstämmchen zu lange Triebe mit Augenmaß kürzen. Sie werden erst im Februar/März geschnitten.

5. Plastik besser als Ton - So schön echte Terrakottagefäße auch sind, beim Überwintern zeigen sie ihre Schwächen. Stehen sie nicht absolut trocken und gut isoliert, saugen sie sich voll Feuchte, und der Frost sprengt sie bald auseinander. Nachteilig ist auch ihr hohes Gewicht. Plastikgefäße sind nicht immer billiger, aber sie sehen lange wie neu aus, sie sind viel leichter und platzen fast nie - ein echter Vorteil. Ob mediterran oder im trendigen Rattandesign, man kann sie unbesorgt auch bei Frost im Freien belassen.

6. Keine Bodenkälte - Empfindliche Wurzelballen und Tongefäße leiden besonders, wenn das Gefäß tage- oder sogar wochenlang am Boden festfriert. Kalte Füße können Sie jedoch schon mit einfachen Mitteln verhindern. Stellen Sie die Gefäße auf trockenes Holz, Steine oder Klinker oder schieben sie eine isolierende Styroporplatte zwischen Kübel und Boden. Für gute Terrakottagefäße gibt es dekorativ geformte Füßchen aus Ton, die man unter die vier Ecken fügt. Super sind Pflanzenroller. Das ganze Jahr über lassen Sie unter den Töpfen Luft zirkulieren, sorgen für Wasserabzug und erleichtern das Bewegen.

7. Praktische und schöne Winterkleidung für Töpfe - Mit farbigen Winterschutzmaterialien können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: zum einen schützen Sie die Wurzelballen wirkungsvoll vor Kälte und Austrocknen, zum anderen können Sie Ihr Gestaltungstalent aufs Schönste entfalten. Wärmende Schutzkleidung für Pflanzen gibt es im Gartencenter in großer Vielfalt. Längst gibt es die praktischen Kartoffelsäcke aus Jute oder Sisal farbig bedruckt und fantasievoll zugeschnitten, wurden die federleichten schattierenden und windabweisenden Vliese mit Mustern bedruckt zur schmückenden Deko. Mit Bändern und Schleifen lassen sich Körbe aus Weiden und Bambus, ja sogar die stark isolierende Noppenfolie verzieren. Und wie silbrig glänzende Iglus sehen die Zelte zur Überwinterung von größeren Kübelpflanzen im eigenen Garten aus. Durch doppelte Lagen von trasparenter Folie mit isolierender Luftschicht dazwischen und eletrischem Frostwächter lässt sich bei mäßigen Kosten jede gewünschte Twmperatur halten.

8. Das richtige Material zum Schutz der Gehölze - Herrlich, wenn Immergrüne wie die zauberhaften Kamelien oder frostverträgliche Palmen den sonst so leeren winterlichen Garten beleben. Wie jedoch der harte letzte Winter gezeigt hat, hängt der Erfolg nicht nur von der richtigen Sorte, einem milden Klima und vom richtigen Standort ab, zum Beispiel im Schutz eines Hauses. Wichtig: Die Blätter bekommen von der Wintersonne eine Sonnenbrand. Sie verdunsten auch bei Frost Feuchte, trocknen aus und verbrennen mitten im Winter. Decken Sie den Wurzelbereich empfindlicher Gehölze dick mit schützendem Laub ab und schattieren Sie die Pflanze mit Reisig (z.B. vom Weihnachtsbaum), Zweigen oder Vlies. Praktisch zum Befestigen ist ein Dreibock aus Bohnenstangen, der über dem Gehölz befestigt wird. Von Noppenfolie raten wir ab, denn diese friert an den Blättern fest.

9. Kronenschutz - Binden Sie zierliche Sträucher zusammen, damit die Zweige nicht unter der Schneelast brechen. Dies kann auch bei immergrünen Gehölzen wie Mispeln oder Buchs nützlich sein. Rosen werden zwar leicht mit Schneemassen fertig, doch damit wärmende Sonnenstrahlen Ihre Knospen nicht zu vorzeitigem Austrieb verlocken, biegt man die Kronen vom Stämmchen herab und deckt Sie mit Erde zu (funktioniert nur bei jungen biegsamen Rosen) oder hüllt Ihre Kronen mit luftdurchlässigem grünen Wintervlies oder mit Tannenreisig ein. Folie dagegen ist undurchlässig und weil sich darunter Hitze staut nicht geeignet.

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Blumen & Pflanzen (Ausgabe: 06/2010)

Zeitschrift: Blumen & Pflanzen Ausgabe: 06/ 2010

Für Pflanzen das Beste - Winterruhe
Jetzt dafür sorgen, dass es draußen im Kübel überwinternde und den eingeräumten "Sommergästen" Richtig gut geht. Damit alle in der kommenden Saison topfit sind und wieder herrlich blühen können.

1. Was ist bei "frostharten" Pflanzen im Kübel besonders zu beachten? - Freilandgehölze, die auf Terrasse und Balkon im Kübel stehen, aber auch im Garten zu finden sind,, müssen draußen bleiben. Ideal ist ein vor Sonne, Wind und Niederschlägen geschützter Platz. Beispielsweise an einer Wand mit Dachüberstand, die morgens noch im Schatten liegt. Zu schnelles Erwärmen in der Morgensonne ist gefährlich, weil Saft führende Zellen zerreißen können. Da die Wurzelballen ringsum der Kälte ausgesetzt sind, muss man die Gefäße einpacken (Tipp 2). Und die Pflanzen so zusammenrücken, dass sie sich gegenseitig schützen. Feigen und andere laubabwerfende Gehölze, die in strengen Wintern zurückfrieren, besser in einen knapp frostfreien Raum stellen.

2. Ein "warmer Mantel" schützt vor Kälteschocks - Draußen überwinternde Kübelpflanzen werden ohne Untersetzer auf Styropor-oder Holzleisten gestellt. Diese und die Luft dazwischen isolieren gegen Bodenkälte. Zudem die Gefäße in Noppenfolie hüllen und darüber Jute, Schilf- oder Kokosmatten festbinden. Frost lässt sich damit nicht abhalten, aber Temperaturschwankungen sind weniger krass und somit erträglich. Die Erde mit Laub oder Stroh und Tannenreisig abdecken. Oder Mulchscheiben aus Kokosfasern (z.B. CocoDisc) verwenden. Das schützt Immergrüne vorm Austrocknen (Tipp 3) und hält bei unbelaubten Gehölzen wie Rosen Regen fern.

3. Lebenswichtig: Wasser in der optimalen Menge - Immergrüne verdunsten weiterhin viel Wasser, das nach Bedarf ergänzt werden muss. Da es sich in Gefäßen nicht - wie z.B. im Beete - problemlos verteilen kann, muss man Wassergaben in jedem Fall auf den Verbrauch abstimmen. Aber nur an frostfreien Tagen und dann in Etappen durchdringend gießen! Unbedingt auf ungestörten Wasserabzug achten, da die Wurzeln in dauer- und regennasser Erde unter der schnell und tief eindringenden Kälte leiden. Trockene Erde und darin eingeschlossene Luft isolieren perfekt. Daher darf der Ballen bei laubabwerfenden Pflanzen ruhig austrocknen.

4. Sonne kann manchmal gefährlich werden - Obwohl die Wintersonne nicht viel Kraft hat, kurbelt sie bei immergrünen Freilandgehölzen die Verdunstung an. Problematisch, wenn gefrorene Wurzelballen kein Wasser nachliefern. Gefährdete Pflanzen zur Sicherheit aus der Sonne rücken. Oder Schatten spendende, mit Jute bzw. Schilf bespannte Lattengerüste aufstellen. Sonne kann auch den Winterschlaf der Rosen stören, sodass sie zu früh austreiben. Vorbeugenc Kronenbäumchen in Jute hüllen und in Strau oder Kletterrosen Tannenreisig hängen.

5. Viele Gäste aus wärmeren Gefilden logieren am liebsten in kühlen Räumen - Kurze, lichtarme Tage reduzieren den Stoffwechsel der Pflanzen. Niedrige Temperaturen im Winterquartier können ihn zusätzlich drosseln und machen die Ruhezeit erholsamer. Bleiwurz, Engelstrompete, Enzianstrauch, Fuchsien, Korallenstrauch, Wandelröschen und Zylinderputzer regenerieren sich am besten bei 8-10°C. Je kühler der Raum ist, desto dunkler darf er sein. Dennoch hat ein Fenste Vorteile (Tipp 8). Abfallende Blätter aufsammeln, damit sich keine Fäulnis und Schimmelpilze einnisten können. Und die sparsamen Wassergaben noch stärker einschränken.

6. Coole Typen, die "fensterln" möchten - Oleander und Lorbeer wollen zwar kühl, aber als Immergrüne nicht völlig im Dunkeln stehen. Gut, wenn man ihnen ein helles, unbeheiztes Treppenhaus oder Gästezimmer anbieten kann. In bester Gesellschaft z.B. von Abutilon, Aukube, Brautmyrte, Eukalyptus, Orangenblume (Choisya), Strauchmargerite und Zitruspflanzen, die ebenso voll belaubt sind. Aufgrund ihrer stetigen Verdunstung die Ballenfeuchtigkeit regelmäßig kontrollieren. Faustregel: gießen, wenn sich die Erde vom Topf rand löst Und kein kaltes Leitungswasser verwenden!

7. Willkommen im warmen Wohnzimmer - Palmen und Palmenartige (Cordyline, Yucca), Rosen-Eibisch, Strelitzie und Serbanane, die sich auch als ständige Mitbewohner anbieten, können problemlos ins beheizte Wohnzimmer einziehen. Sofern sie ihr Open-Air-Domizil verlassen haben, bevor dort die Nachttemperatur auf ungemütliche 12 °C gesunken ist. Sonst müssen sie sich kurz in einem kühleren Raum akklimatisieren. Dann können die grünen und blühende "Sommergäste" monatelang tropisches Flair ins warme Wohnzimmer bringen. Wegen der trockenen Raumluft ist ihr Wasserverbrauch hoch und sie müssen oft eingesprüht werden. Eine Ausnahme: Die unbelaubte Bougainvillee will naturgemäß völlig trocken stehen.

8. Frische Luft muss sein - Lässt Mittagssonne auf den Fensterscheiben die Temperatur im Winterquartier auf 30°C und mehr ansteigen, signalisiert das: Frühling in Sicht. Damit die Pflanzen nicht ihre Ruhezeit abbrechen und viel zu früh austreiben, muss man durch gezieltes Lüften die Raumtemperatur konstant niedrig halten (dabei aber Zugluft vermeiden). Meistens folgt auf eine Schönwetterperiode wieder ein Kälteeinbruch. Dann würden vorwitzige Triebe ohnehin absterben. Starke Temperaturschwankungen machen über winternde Pflanzen anfällig für Krankheiten und Schädlinge, nicht nur drinnen, sondern auch im Freien. Hier wie dort hilft das Schattieren!

9. Bei Pilzbefall sofort handeln; vorbeugen ist besser - Wenn Kübelpflanzen in einem kühlen, feuchten Keller überwintert werden müssen oder sich dicht an dicht in einem kleinen Raum drängen, finden sich häufig Schadpilze ein. Und plötzlich sind sie da: die dunklen oder hellen Flecken den Blättern und Pusteln an der Rinde. Triebe und Blätter nach Produktangabe mit einem Pilzmittel (Fungizid) einsprühen. Zeigen sich schimmelige Stellen auf dem Wurzelballen, ist die Erde bestimmt zu nass. Riecht sie modrig, sind in der Regel bereits die feinen Saugwurzelf verfault. Notgedrungen muss dann umgetopft werden. So gut es geht, Erde und beschädigte Wurzeln entfernen. Anschließend die Pflanze stark zurückschneiden und in frische, am besten ungedüngte Erde setzen und künftig vorsichtig gießen!

10. Sofort gegen unliebsame "Untermieter" vorgehen - Während Pflanzensaft saugende Schädlinge ihre Aktivitäten draußen eingestellt haben, können sich Blattläuse, Rote Spinne, Schildläuse und Weiße Fliege im Winterquartier durch trockene Luft, zu hohe Raumtemperatur, Lichtmangel oder Gießfehler stark vermehren. Den Befall möglichst schnell mit einem Pflanzenschutz eindämmen. TIPP: Damit die Schädlinge nicht resistent werden, kleine Packungen verschiedener Hersteller kaufen und abwechselnd setzen. Bei üppig belaubten Pflanzen besser ein systemisches Granulat in die Erde einarbeiten. Wurzeln und Saft transportieren dann den Wirkstoff auch zu den versteckten Schädlingen.

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